 | Euphorisches Siegeszeichen des neuen Kreisschützenkönigs Martin Blume aus Niedereimer. Auf den Schultern seiner Mitstreiter feiert er seinen großartigen Treffer. |
Hirschberg. (sn) Ein bis zur letzten Sekunde spannendes Ringen um die Königswürde bildete einen der Höhepunkte des 20. Kreisschützenfestes: Beim Vogelschießen am Samstagnachmittag stellten 34 amtierende Könige des Kreisschützenbundes Arnsberg ihre Treffsicherheit unter Beweis. Den entscheidenden 160. Schuss landete um 17.33 Uhr Martin Blume von den St.-Stephanus-Schützen aus Niedereimer: "Wenn ich ziele, dann treffe ich auch! Aber ein bisschen Glück gehört ja immer dazu", kommentierte der 39-Jährige den Siegtreffer. Er spaltete den Holzadler in der Mitte. Der bei Perstop beschäftigte Fliesenleger erwählte sich seine Frau Sonja (37) zur Mitregentin für die drei bevorstehenden Jahre als Kreisregent. Mit ihren Eltern freuten sich auch die beiden Söhne (9 und 10 Jahre alt). Vor dem Ringen um die Regentenwürde erklärte Kreisoberst Friedrich Esser die Regeln: "Kreisschießmeister Manfred Höttger überwacht das Geschehen. Wenn er sagt, der Vogel ist unten, dann ist der Vogel unten. Dann gibt´s kein Wenn und Aber." Nach einem Vaterunser durfte der bisherige Kreisschützenkönig Michael Laqua aus Sundern den Ehrenschuss abfeuern. Weitere Ehrenschüsse gebührten dem Hirschberger Pfarrer Ernst Schenk, dem Oberst der das Fest ausrichtenden Bruderschaft Ernst Adams, Warsteins Bürgermeister Manfred Gödde und Kreisoberst Friedrich Esser. Kreisgeschäftsführer Dietrich Wilhelm Dönneweg stellte jeden Schützen ausführlich vor: "Hirschbergs Schützenkönig Christoph Buerdick beginnt." Fünf Durchgänge waren vonnöten, um den Sieger zu ermitteln. Sämtliche Schützenvereine der Stadt Warstein mit Ausnahme von Suttrop, das schützenmäßig zum Altkreis Lippstadt gehört, rangen selbstverständlich ebenfalls um die Kreiskönigswürde. |